Antike russische Ikone, Acheropita – Nordrussland, achtzehntes Jahrhundert, 45 × 38 cm

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Antike russische Ikone, Acheropita – Nordrussland, achtzehntes Jahrhundert

Antike russische Ikone mit der Darstellung der Acheropita, des Heiligen Antlitzes Christi.

Diese Ikone wurde gegen Ende des 18. Jahrhunderts geschaffen und zeigt das Heilige Antlitz Christi, bekannt als Acheropita, also „nicht von Menschenhand gemalt“. Nach der Überlieferung wurde das Urbild dieser Darstellung von Christus selbst dem König Abgar von Edessa geschenkt, der um ein Bildnis oder um wundersame Heilung gebeten hat...



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Antike russische Ikone, Acheropita – Nordrussland, achtzehntes Jahrhundert

Antike russische Ikone mit der Darstellung der Acheropita, des Heiligen Antlitzes Christi.

Diese Ikone wurde gegen Ende des 18. Jahrhunderts geschaffen und zeigt das Heilige Antlitz Christi, bekannt als Acheropita, also „nicht von Menschenhand gemalt“. Nach der Überlieferung wurde das Urbild dieser Darstellung von Christus selbst dem König Abgar von Edessa geschenkt, der um ein Bildnis oder um wundersame Heilung gebeten hatte. Christus prägte seine Gesichtszüge auf ein leinenes Tuch, das Mandylion, und schuf damit das älteste Urbild des Heiligen Antlitzes.

Die Ikone des nicht von Menschenhand gemalten Erlösers gelangte im Jahr 944 von Edessa nach Konstantinopel, wo sie bis zur Plünderung der Stadt durch die Kreuzfahrer im Jahr 1204 verblieb. Später kam das heilige Bild nach Rom und wurde im Vatikan unter dem Namen Veronica verehrt, abgeleitet von „vera icon“, dem wahren Bild.

In der orthodoxen Tradition wird diese Darstellung am 16. August, dem Fest der Ikone des nicht von Menschenhand gemalten Erlösers, sowie am ersten Sonntag der Fastenzeit gefeiert, dem sogenannten Triumph der Orthodoxie, der an den Sieg der Bilderverehrung über den Ikonoklasmus erinnert.


  • Herkunft: Nordrussland.
  • Technik: Eitempera auf Holz mit Kreidegrund (Levkas).
  • Maße: 44,8 × 37,8 cm.
  • Epoche: Ende des 18. Jahrhunderts.


Die Ikone, die sich am byzantinischen Prototyp orientiert, stellt das Heilige Antlitz als Urbild aller Christusdarstellungen in der orthodoxen Tradition dar. Aufgrund ihrer als schützend verstandenen Funktion fand diese Ikonographie häufig Verwendung auf kaiserlichen Feldzeichen und in Prozessionsbannern.

Der Ikone liegt ein Originalitätszertifikat bei, das ihre Authentizität und ihren historischen Wert bestätigt, ergänzt durch eine ausführliche Beschreibung ihrer Bedeutung innerhalb der christlichen Tradition.

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