Alte russische Ikone Christus Acheropita – 36 × 30,5 cm, Anfang neunzehntes Jahrhundert
Alte russische Ikone Christus Acheropita – 36 × 30,5 cm, Anfang 19. Jahrhundert
Alte russische Ikone mit Darstellung des acheiropoietischen Christusbildes, bekannt als „Nicht von Menschenhand geschaffenes Antlitz Christi“, eines der bedeutendsten Bildmotive der christlich-östlichen Tradition.
Der Überlieferung zufolge erschien das Antlitz Christi auf wundersame Weise auf einem Leinentuch, dem sogenannten Mandylion, das an König Abgar von Edessa gesandt wurde. Christus benetzte sein Gesicht und tro...
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Alte russische Ikone Christus Acheropita – 36 × 30,5 cm, Anfang 19. Jahrhundert
Alte russische Ikone mit Darstellung des acheiropoietischen Christusbildes, bekannt als „Nicht von Menschenhand geschaffenes Antlitz Christi“, eines der bedeutendsten Bildmotive der christlich-östlichen Tradition.
Der Überlieferung zufolge erschien das Antlitz Christi auf wundersame Weise auf einem Leinentuch, dem sogenannten Mandylion, das an König Abgar von Edessa gesandt wurde. Christus benetzte sein Gesicht und trocknete es mit dem Tuch ab, auf dem sich seine Gesichtszüge abzeichneten. So entstand das erste acheiropoietische Bild, also ein nicht von Menschenhand geschaffenes Bildnis.
Im Jahr 944 wurde die Ikone von Edessa nach Konstantinopel gebracht, wo sie bis zur Plünderung der Stadt im Jahr 1204 verblieb. Der Tradition zufolge gelangte sie später nach Rom und wurde dort unter dem Namen Veronika, der „wahren Ikone“, verehrt.
Die Ikone des acheiropoietischen Christusantlitzes gilt als Urbild aller Christusdarstellungen in der Ikonenkunst. In der orthodoxen Tradition wird sie am 16. August gefeiert, während am ersten Fastensonntag der Triumph der Orthodoxie begangen wird, an dem Ikonen feierlich in den Kirchen ausgestellt werden.
Dieses Bild, verstanden als Zeichen der göttlichen Gegenwart und der wahren Menschwerdung Christi, wurde häufig auch als Schutzsymbol auf Bannern und Standarten verwendet.
Die Ikone wurde auf einer alten Holztafel mit Levkas-Grundierung gefertigt und gemäß der russischen Ikonentradition von Hand mit Eitempera bemalt. Geliefert mit Gutachten eines Sachverständigen sowie in einem eleganten Etui aus blauem Samt.
- Herkunft: Wolgaregion, Russland.
- Technik: Eitempera.
- Materialien: Holz, Levkas.
- Maße: 36 × 30,5 cm.
- Epoche: Anfang 19. Jahrhundert.