Alte russische Ikone, Gottesmutter von Iviron – Nordrussland, neunzehntes Jahrhundert, 31 × 26 cm

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Alte russische Ikone, Gottesmutter von Iviron – Nordrussland, 19. Jahrhundert, 31 × 26 cm

Alte russische Ikone mit der Darstellung der Gottesmutter von Iviron (Iverskaja). Die Ikone ist eng mit der Zeit des byzantinischen Bilderstreits im achten und neunten Jahrhundert verbunden, als unter Kaiser Theophilos Ikonen systematisch zerstört wurden.

Der Überlieferung zufolge ereignete sich während dieser Zeit ein Wunder: Soldaten drangen in das Haus einer frommen Witwe ein, die in der Nähe der Stadt Niz...



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Alte russische Ikone, Gottesmutter von Iviron – Nordrussland, 19. Jahrhundert, 31 × 26 cm

Alte russische Ikone mit der Darstellung der Gottesmutter von Iviron (Iverskaja). Die Ikone ist eng mit der Zeit des byzantinischen Bilderstreits im achten und neunten Jahrhundert verbunden, als unter Kaiser Theophilos Ikonen systematisch zerstört wurden.

Der Überlieferung zufolge ereignete sich während dieser Zeit ein Wunder: Soldaten drangen in das Haus einer frommen Witwe ein, die in der Nähe der Stadt Nizäa lebte. Einer der Soldaten zog sein Schwert und schlug auf die Wange der Gottesmutter ein, woraufhin Blut aus der Ikone hervortrat. Tief erschüttert bekehrte sich der Soldat und wurde später Mönch. Die Witwe setzte die Ikone anschließend in einem Boot aus und überließ sie dem Meer.

Die heilige Ikone überquerte das Meer auf wunderbare Weise und erschien an den Hängen des Berges Athos vor dem Kloster Iviron. Die Mönche brachten sie zunächst auf den Altar der Klosterkirche. Am 31. Mai des Jahres 999 wurde sie dort verehrt. Kurz darauf stellten die Mönche fest, dass die Ikone verschwunden war; am folgenden Morgen fanden sie sie über dem Haupttor des Klosters. Nachdem sich dieses Ereignis mehrfach wiederholt hatte, erkannten die Mönche darin ein Zeichen und beließen die Ikone über dem Tor.

In der Folgezeit wurde das Kloster mehrfach von Feinden und Piraten angegriffen, doch der Überlieferung nach schützte die Ikone stets das Tor und das gesamte Kloster. Später wurde an diesem Ort eine Kirche zu Ehren der Gottesmutter errichtet, und die Ikone wurde zu einer der bedeutendsten Reliquien des Berges Athos. Ihren heutigen Namen erhielt sie nach dem Kloster Iviron. Bis heute sind zahlreiche Wunder und Heilungen dokumentiert, die dieser Ikone zugeschrieben werden.

Zur Zeit des Patriarchen Nikon gelangten zwei von Mönchen des Berges Athos geschriebene Kopien der Ikone nach Russland, eine im Jahr 1648 und eine weitere im Jahr 1655. Von diesen gingen zahlreiche weitere Nachschöpfungen aus, denen ebenfalls wundersame Ereignisse zugeschrieben werden.

Ikonographisch gehört die Darstellung zum Typus der Hodegetria. Die Gottesmutter ist frontal dargestellt, mit leicht geneigtem Haupt zum Kind hin. Die Gewänder öffnen sich im Brustbereich und geben den Blick auf die Tunika frei. Das Jesuskind ruht auf dem linken Arm Mariens, während sie mit der rechten Hand auf ihn weist und zur Verehrung einlädt. Der Typus der Hodegetria, „die den Weg weist“, verdeutlicht, dass Christus der Weg zur Erlösung ist.

Die Ikone wird in einem eleganten blauen Etui aus Samt geliefert und ist mit einem Gutachten eines spezialisierten Sachverständigen versehen.


  • Herkunft: Nordrussland
  • Technik: Eitempera
  • Material: Holz, Levkas, Bronze
  • Maße: 31,3 × 26 cm
  • Datierung: 19. Jahrhundert

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