Antike monumentale russische Ikone, Gottesmutter „Bereit zu erhören“ – Russland, achtzehntes bis neunzehntes Jahrhundert, 90 × 62 cm
Antike monumentale russische Ikone, Gottesmutter „Bereit zu erhören“ – Russland, achtzehntes bis neunzehntes Jahrhundert
Monumentale antike russische Ikone mit der Darstellung der Gottesmutter „Bereit zu erhören“.
Diese alte wundertätige Ikone, bekannt unter der Bezeichnung „Bereit zu erhören“, wird im athonitischen Kloster Dochiariou verehrt, wo sich ihre wohltätige Kraft erstmals offenbarte.
Mitte des 17. Jahrhunderts befand sich die Ikone in einer Nische der Außenmauer nahe dem Eingang zum Refek...
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Antike monumentale russische Ikone, Gottesmutter „Bereit zu erhören“ – Russland, achtzehntes bis neunzehntes Jahrhundert
Monumentale antike russische Ikone mit der Darstellung der Gottesmutter „Bereit zu erhören“.
Diese alte wundertätige Ikone, bekannt unter der Bezeichnung „Bereit zu erhören“, wird im athonitischen Kloster Dochiariou verehrt, wo sich ihre wohltätige Kraft erstmals offenbarte.
Mitte des 17. Jahrhunderts befand sich die Ikone in einer Nische der Außenmauer nahe dem Eingang zum Refektorium des Klosters. Ein Mönch namens Nil, der mit dem Dienst im Refektorium betraut war, ging häufig an der heiligen Darstellung vorbei und trug dabei oftmals eine brennende Fackel, deren Rauchschwaden die Ikone verdunkelten.
Eines Tages, als er wie gewohnt diesen Weg nahm, vernahm Nil eine Stimme, die von der Ikone ausging und ihn ermahnte, nicht mehr mit der brennenden Fackel vorbeizugehen, um das heilige Bild nicht zu beschädigen. In der Annahme, es handle sich um einen Scherz eines Mitbruders, schenkte der Mönch der Warnung keine Beachtung und setzte sein Verhalten fort.
Kurze Zeit später, als er erneut an der Ikone vorbeiging, ermahnte ihn die Stimme ein zweites Mal in strenger Weise. In diesem Augenblick verlor Nil sein Augenlicht.
Tief erschüttert und von Reue erfüllt kniete er vor der Ikone der Allerheiligsten Gottesmutter „Bereit zu erhören“ nieder und verharrte die ganze Nacht im Gebet, um Vergebung bittend. Am Morgen zeigten sich die Mitbrüder, die von dem Geschehen erfahren hatten, tief bewegt von dem Wunder. Von diesem Tag an beschlossen sie, stets eine Votivlampe vor der Ikone brennen zu lassen und jeden Abend Weihrauch als Zeichen der Verehrung darzubringen.
Nil entschied sich in Hoffnung und unerschütterlichem Glauben, sich nicht von der Ikone zu entfernen, bis ihm Vergebung und Heilung zuteilwürden. Sein Gebet wurde bald erhört.
Eines Tages, während er vor dem heiligen Bild kniete, vernahm er erneut die Stimme der Gottesmutter:
„Ich werde Fürsprecherin sein für alle, die mit Ehrfurcht zu Mir kommen; ihre Gebete werden von Meinem Sohn und Meinem Gott um Meiner Fürbitte willen erhört werden. Von nun an soll diese Meine Ikone ‚Bereit zu erhören‘ genannt werden, denn ich werde allen, die sich im Glauben an Mich wenden, rasch Barmherzigkeit und Hilfe erweisen.“
In diesem Augenblick erhielt Nil sein Augenlicht zurück. Seit jener Zeit erfüllt die Gottesmutter ihre Verheißung und schenkt Trost und Beistand all jenen, die sich ihr mit aufrichtigem Herzen anvertrauen.
- Herkunft: Wladimir, Russland.
- Technik: Tempera auf Holz mit Kreidegrund (Levkas).
- Maße: 90 × 62 cm.
- Epoche: 18.–19. Jahrhundert.