Antike russische Ikone, Menologium November – Russland, spätes neunzehntes bis frühes zwanzigstes Jahrhundert, 31 × 26 cm

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Antike russische Ikone, Menologium November – Russland, spätes neunzehntes bis frühes zwanzigstes Jahrhundert, 31 × 26 cm

Antike russische Ikone, Menologium November – Russland, spätes neunzehntes bis frühes zwanzigstes Jahrhundert.

Antike russische Ikone mit der Darstellung des Menologiums für den Monat November.

Das Menologium (auch Mineja, vom griechischen Wort für „Monat“) ist ein liturgisches Buch, das Gebete, Hymnen und Texte zu den Heiligen und Festtagen enthält, die im Verlauf des Kirchenja...



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Antike russische Ikone, Menologium November – Russland, spätes neunzehntes bis frühes zwanzigstes Jahrhundert, 31 × 26 cm

Antike russische Ikone, Menologium November – Russland, spätes neunzehntes bis frühes zwanzigstes Jahrhundert.

Antike russische Ikone mit der Darstellung des Menologiums für den Monat November.

Das Menologium (auch Mineja, vom griechischen Wort für „Monat“) ist ein liturgisches Buch, das Gebete, Hymnen und Texte zu den Heiligen und Festtagen enthält, die im Verlauf des Kirchenjahres täglich gefeiert werden. Ikonen dieser Art stellen die Heiligen und Feste dar, die in den liturgischen Menologien verzeichnet sind.

Diese Ikone zeigt die Abfolge der im liturgischen Kalender des Monats November verehrten Heiligen. Die Heiligen sind in fünf gleich hohen Registern dargestellt und entsprechend ihrer liturgischen Gedenktage chronologisch angeordnet. Im Unterschied zu anderen menologischen Ikonen erscheinen die Figuren nicht frontal, sondern in natürlichen Haltungen und einander zugewandt, was der Komposition eine lebendige und dynamische Wirkung verleiht.

Unter den dargestellten Festen ragen besonders die Synaxis der Erzengel Michael und Gabriel (8. November, mittig im zweiten Register) sowie die Darstellung der Darstellung der Gottesmutter im Tempel (21. November, viertes Register) hervor. Die traditionelle Szene der Bestattung des heiligen Warlaam von Chutyn’ (6. November) ist hier durch die Darstellung des Heiligen selbst ersetzt.

Die Festdarstellungen weichen von der sonst üblichen ikonographischen Reduktion der Menologien ab und zeigen stattdessen vollständige und detailreiche Szenen. In der Synaxis der Erzengel sind die sich verneigenden Engel in der für die Deesis typischen Haltung des Flehens angeordnet, während bei der Darstellung der Gottesmutter im Tempel die Eltern Mariens und eine der Jungfrauen eine ausgeprägte rituelle Prozession bilden.


  • Herkunft: Zentralrussland.
  • Technik: Eitempera auf Holz mit Kreidegrund (Levkas).
  • Maße: 31 × 26,4 cm.
  • Epoche: spätes 19. bis frühes 20. Jahrhundert.


Diese Ikone stellt mit ihrem Detailreichtum und der sorgfältig durchdachten Komposition ein bedeutendes Beispiel der orthodoxen ikonographischen Tradition dar.

Der Ikone liegt ein Gutachten eines Sachverständigen bei, das ihre Authentizität und ihren historischen Wert bestätigt, ergänzt durch eine Beschreibung der Bedeutung des Menologiums in der orthodoxen christlichen Liturgie.

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