Antike russische Ikone, Zwölf-Feste-Ikone mit Messing-Riza, Goldgrund, neunzehntes Jahrhundert, 31 x 26 cm
Antike russische Ikone, Zwölf-Feste-Ikone mit Messing-Riza, Goldgrund, neunzehntes Jahrhundert, 31 x 26 cm
Diese antike russische Ikone zeigt die Zwölf Feste des liturgischen Jahres und ist mit einer Riza aus Messing versehen. Die zwölf Hauptfeste, welche den Glauben der Kirche verkünden, sind als ikonographische Darstellungen traditionell in der ersten Reihe der Ikonostase präsent und dienen den Gläubigen als fortwährende liturgisch-biblische Katechese.
Einige dieser Feste besitzen ein festes Da...
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Allgemeine Informationen & Produktmerkmale
Antike russische Ikone, Zwölf-Feste-Ikone mit Messing-Riza, Goldgrund, neunzehntes Jahrhundert, 31 x 26 cm
Diese antike russische Ikone zeigt die Zwölf Feste des liturgischen Jahres und ist mit einer Riza aus Messing versehen. Die zwölf Hauptfeste, welche den Glauben der Kirche verkünden, sind als ikonographische Darstellungen traditionell in der ersten Reihe der Ikonostase präsent und dienen den Gläubigen als fortwährende liturgisch-biblische Katechese.
Einige dieser Feste besitzen ein festes Datum, darunter die Geburt Mariens (8. September), die Erhöhung des Kreuzes (14. September), der Beginn der Karwoche, die Himmelfahrt und Pfingsten; die russische Ikonographie ergänzte diesen Zyklus um vier weitere, aus der Heiligen Schrift abgeleitete Hochfeste.
Seit dem 18. Jahrhundert wurden insbesondere in Russland ikonographische Schemata entwickelt, die alle zwölf Feste in einer einzigen Komposition zusammenführen und um die Darstellung des Osterfestes zentriert sind. Dieses ist zwar nicht formell Teil des Zyklus der zwölf Feste, gilt jedoch als „Mutter aller Feste“ und stellt dessen Zusammenfassung und Vollendung dar.
In diesen Darstellungen nimmt die dem Osterfest gewidmete zentrale Szene eine hervorgehobene Stellung ein und umfasst mehrere Elemente von theologischer und biblischer Bedeutung: den Abstieg Christi in die Unterwelt, die vom guten Schächer angeführte Prozession der Seligen zum Paradies, die Auferstehung Christi aus dem Grab sowie seine Erscheinung am See von Tiberias.
Der Zyklus der zwölf Hauptfeste der Kirche umfasst Ereignisse aus der Heilsgeschichte sowie aus dem Leben Mariens und Jesu. Er beginnt mit der Geburt Mariens, gefolgt von ihrer Darstellung im Tempel und der Verkündigung, setzt sich fort mit der Geburt Jesu und seiner Darstellung im Tempel, der Taufe Christi, dem triumphalen Einzug in Jerusalem und der Verklärung. Daran schließen sich die Himmelfahrt Christi, die Darstellung der Trinität nach dem Alten Testament, die Entschlafung Mariens sowie abschließend die Erhöhung des Kreuzes an.
Die Ikone wird mit einem blauen Samtetui geliefert und von einer Bewertung eines spezialisierten Sachverständigen begleitet.
- Provenienz: Moskau
- Technik: Eitempera
- Material: Holz, Levkas, Messing
- Maße (effektiv): 31,3 x 26,5 cm
- Epoche: Ende 19. Jahrhundert